Waldgeist: „Loogi“, „Waldi“ oder „Schorle-Scholli“?

Waldgeist

Wer den Forstweg vom Bildbaum hinauf zur Hohen Loog nimmt, der begegnet seit neustem einem Waldgeist. Die Stirn hat er zwar etwas in Falten gelegt, doch die Mundwinkel sind freundlich nach oben gezogen. Die Augen blicken gütig.

Wir hatten nach einem Namen für den Waldgeist gesucht und einen Wettbewerb gestartet. „Der kann nur Loogi heißen“, sagt Wilfried Kern. Sabine Erk hat diesen Vorschlag: „Wito Silvan, der Waldgeist“. Wito sei ein deutscher Name germanischen Ursprungs. Etymologisch stamme er vom germanischen Wort Wit, Wid (Wald, Holz, Baum). Silvan sei abgeleitet vom lateinischen Wort silvanus, was auf Deutsch „der aus dem Wald“ bedeutet. Dies sei in der Schweiz ein durchaus gebräuchlicher Vorname.

Antje Kühner hat eine andere Idee: „Da die Waldgeister für mich immer wieder geniale Kunstwerke sind, beteilige ich mich gerne an der Namensfindung : Mein Vorschlag für den Namen lautet : GNOM o’Loog.“ Andere Hohe Loog-Besucher sind beispielsweise für „Roman“ oder „Kurt“. Wieder andere für „Kombi-Heinz“ oder „Schorle-Scholli“. Martin Hoffmann schlägt „Waldschrat (Waldi)“ vor und wünscht dem PWV Hambach viel Spaß beim Auswählen. Den hatten wir. Und die Qual der Wahl. Wir haben uns am Ende für das knuffige „Loogi“ entschieden, weil wir finden: Das passt am besten zu Hohe Loog.

Zum Leben erweckt hatte den Waldgeist übrigens Forstarbeiter Peter Lehnert. Als neben dem Weg ein dürrer Baum gekappt werden musste, hatte er die spontane Idee: „Da mache ich für die Kinder was draus.“ So wurde aus dem Stammstück, das stehen blieb, der Waldgeist. Eine halbe Stunde hat Lehnert dafür mit der Motorsäge gebraucht. Er hat bereits einige Übung mit solchen Holzobjekten. Unlängst hat er auf dem „Brückenpfad“, der vom Klausental hoch zum Hahnenschritt führt, aus einem Baumstumpf ein naturnahes Wald-WC geschaffen. Auch dieses Örtchen ist inzwischen ein beliebter Platz für lustige Fotos. Dass der Lokus tatsächlich als Klo benutzt wird, ist freilich nicht zu befürchten. „Also dafür ist das Ganze viel zu nah am Weg“, sagt Lehnert lachend.

„Loogi“ hat keine Berühungsängste. Man kann ihn streicheln, tätscheln und sogar ein wenig kratzen. Oder einfach nur ein freundliches „Grüß Dich, Loogi“ zurufen, wenn man an ihm vorbeiläuft.

Unter allen Einsendern bei dem Wettbewerb haben wir zehn unserer Jubiläums-Schoppengläser „100 Jahre Hohe Loog Haus“ verlost. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

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