Geheimtipp: Die „Dornröschen-Variante“

Die Loog-Loops sind drei abwechslungsreiche Rundwanderwege, die um die Hohe Loog kreisen. Ausgeschildert sind sie erst seit 2021 – aber schon jetzt sind sie der Favorit unter den Wanderwegen rund um Neustadt. Schätzungsweise rund 10.000 Wanderer sind die Loops bereits abgelaufen. Viele schon mehrfach. Weil es einfach so schön ist, was man dabei erlebt: beispielsweise das Sauhäusel – ein mittelalterlicher Marktplatz mitten im Wald, oder die Sternberg-Quelle mit dem Gletscher-Geschmack oder diese tierisch-gute Aussichtsterrasse von „Dietlinde und Maximilian“. Viele Loog-Loop-Fans fragen uns aber immer wieder: Gibt es denn noch Varianten? Oder gar eine Erweiterung?

Natürlich gibt es die. Hier verraten wir die erste: die „Dornröschen-Variante“. Sie bringt eine schöne Abwechslung auf dem Loop 3. Und so findet man den Einstieg: Ab Speierheld geht es zunächst mit der blauen Loop3-Markierung bergan. In diesem Abschnitt immer entlang der Haagwald-Grenzsteine (mehr zu dieser besonderen Grenzziehung: S.14 der Loog-Loop-Broschüre). Wenn ihr den Haagwald-Grenzstein Nummer 37 (Achtung: die Nummer steht auf der linken, östlichen Seite des Steins) erreicht habt, heißt es zählen: 70 Schritte. Dann müsstet ihr rechts einen Trampelpfad erkennen, der vom Hauptweg mit einer kleinen Gabelung abzweigt. Auf dem beginnt die „Dornröschen-Variante“ – sie ist unmarkiert und wird dies auch bleiben.

Ab den Haagwald-Grenzstein Nummer 37 muss man aufpassen, dass man den Abzweig nicht verpasst.
Ab den Haagwald-Grenzstein Nummer 37 muss man aufpassen, dass man den Abzweig nicht verpasst.

Doch man findet sich auch ohne Markierung zurecht: Es geht zunächst leicht bergan. Wenn kein Schnee liegt, ist der kurvige und schmale Pfad gut sichtbar. Und plötzlich steht man auf einer Lichtung. Der Hauptweg und die Hohe Loog sind gar nicht weit weg, dennoch ist man hier völlig allein. Von der Lichtung führt Richtung Westen ein idyllischer Wiesenweg weiter, dem man ansieht, dass er kaum begangen wird. Zugewachsen, abgeschieden – genau deshalb haben wir diese Strecke die „Dornröschen-Variante“ genannt. Um wieder hinaus zu kommen, brauchen man allerdings keinen Prinzen. Denn nach etwa 700 Metern stößt man auf den Loog-Loop 1 (grüne Markierung) – wer direkt zur Hohen Loog will, muss diesen Loop allerdings gegen die Markierung bergan laufen. Der Sauerkraut-Geruch weist bestimmt bald den Weg …

Anmerkungen, Hinweise und Anregungen zu den Loog-Loops bitte an: weiteloog@pwv-hambach.de

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